Eine Fortbildung für pädagogische Fachkräfte, die hochsensible Kinder besser verstehen und sie achtsam und bedürfnisorientiert durch den Alltag begleiten möchten.
Manche Kinder nehmen Geräusche, Licht, Berührungen und Stimmungen besonders intensiv wahr. Was für andere kaum auffällt, kann für sie schnell überwältigend werden. Sie reagieren möglicherweise schneller auf Veränderungen, benötigen mehr Rückzug oder zeigen starke emotionale Reaktionen. Doch wie können wir diese Kinder verstehen und ihnen im pädagogischen Alltag die Unterstützung geben, die sie brauchen?
In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit den Grundlagen der Hochsensibilität und damit, wie sich eine ausgeprägte Reizwahrnehmung im Kita-Alltag zeigen kann. Sie lernen, mögliche Bedürfnisse und Belastungsgrenzen hochsensibler Kinder besser zu erkennen und ihre Verhaltensweisen aus einer verstehenden Perspektive zu betrachten.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie pädagogische Fachkräfte eine Umgebung schaffen können, in der hochsensible Kinder sich sicher und angenommen fühlen. Sie erhalten Impulse, um Reizbelastungen zu reduzieren, Rückzugsmöglichkeiten sinnvoll zu gestalten und Kinder bei der Regulation ihrer Gefühle und Bedürfnisse zu unterstützen.
Gemeinsam reflektieren wir die eigene pädagogische Haltung und entwickeln konkrete Ideen für die Praxis. Ziel ist es, hochsensible Kinder in ihrer Individualität wahrzunehmen, ihre Stärken zu erkennen und sie achtsam durch einen reizintensiven Alltag zu begleiten.
