Ankommen dürfen statt loslassen müssen: Eingewöhnung beziehungsorientiert gestalten

Eine Fortbildung für pädagogische Fachkräfte, die Kindern und ihren Familien einen sicheren, individuellen und vertrauensvollen Start in die Krippe oder Kita ermöglichen möchten.

Der Start in die Krippe oder Kita ist ein bedeutender Übergang im Leben eines Kindes und seiner Familie. Neue Räume, unbekannte Menschen und veränderte Abläufe bringen viele Eindrücke und Gefühle mit sich. Während manche Kinder schnell neugierig ihre Umgebung erkunden, benötigen andere mehr Zeit, Nähe und Sicherheit. Doch wie können wir Eingewöhnungsprozesse so gestalten, dass jedes Kind in seinem eigenen Tempo ankommen darf?


In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit der Bedeutung von Bindung, Beziehung und emotionaler Sicherheit während der Eingewöhnung. Sie setzen sich damit auseinander, wie sich die individuellen Bedürfnisse von Kindern und Familien erkennen und in die Gestaltung des Eingewöhnungsprozesses einbeziehen lassen.


Im Mittelpunkt steht eine feinfühlige, beziehungsorientierte Begleitung, die nicht das möglichst schnelle Trennen, sondern den Aufbau von Vertrauen in den Blick nimmt. Wir reflektieren die eigene pädagogische Haltung, betrachten die Rolle der Bezugspersonen und beschäftigen uns mit der Frage, wie Fachkräfte Kindern Sicherheit vermitteln und gleichzeitig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien aufbauen können.


Sie erhalten praxisnahe Impulse, um Eingewöhnungen flexibel und bedürfnisorientiert zu gestalten und auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben. Ziel ist es, Übergänge so zu begleiten, dass Kinder sich willkommen fühlen, tragfähige Beziehungen entwickeln und Schritt für Schritt in ihrem neuen Alltag ankommen können.

Rahmenbedingungen

  • Termin: 28.10.2027 von 09:00 – 15:30 Uhr
  • Format: Online via Zoom
  • Kosten: 130 € pro Person
  • Referentin: Katharina Manjura